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MotorBearbeiten

EigenschaftenBearbeiten

Technische Daten und Reparaturhinweise: M 53 KFR / KHL

Technische VeränderungenBearbeiten

ZündanlageBearbeiten

Der KR 51 war mit Schwunglichtmagnetzünder mit innenliegender Zündspule ausgestattet. Die Grundplatte hatte Anfangs noch keine Spannpratzen, sondern war direkt verschraubt. Sie konnte also nur bei demontiertem Polrad verdreht werden, was die Einstellung des Zündzeitpunktes aufwändiger machte als bei späteren Modellen. Als Zündkerze kam Isolator M14 - 240 mit glattem Schaft zum Einsatz.

KraftstoffanlageBearbeiten

Der Tank wies zu Beginn noch eine etwas andere Form auf. 1964-1965 wurde ein relativ primitiver NKJ 153-5 - Vergaser ohne separates Leerlaufsystem verwendet. Infolgedessen mussten diese Schwalben im Teillastbereich überfettend eingestellt werden, damit der Motor bei Leerlaufdrehzahl nicht stehenblieb. Die Folgen waren ein nicht ganz einfach einstellbarer Leerlauf, sowie ein viel zu hoher Kraftstoffverbrauch im Teillastbereich. Messungen in zeitgenössischen Testberichten ergaben, dass der Verbrauch bei Halbgas sogar höher lag als bei Vollgas! Der Vergaser verfügte neben dem Starterzug auch noch eine Tupfer - Fernbedienung. Die beiden Zugknöpfe waren auf dem Blech unter dem Lenker angebracht.

Im Laufe des Jahres 1965 wurde ein neuer Vergaser 16 N1-5 eingeführt, der obig beschriebene Probleme weitgehend beseitigte. Die Tupferbetätigung entfiel, und die Fernbedienung für den Startvergaser wurde unter den Gasgriff verlegt.

Der Ansauggeräuschdämpfer war eher klein ausgebildet. Er saß T-förmig direkt auf dem Vergaser und beinhaltete den üblichen Nassfilter aus Drahtwolle. Diese eher spärliche Dämpfung der Ansauggeräusche führte zu dem charakteristischen, kräftig-kernig bis schnorchelnden Klang jener ersten Schwalbegeneration.

AuspuffanlageBearbeiten

Die Auspuffanlage weicht von jener der /1 - Schwalben ab. Sie ist insgesamt etwas kürzer.

FahrwerkBearbeiten

Die KR 51 wurde generell mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Sie trugen Anfangs Aluhülsen. Diese vermitteln ein recht uriges Fahrgefühl. Mancheiner mag den recht harten Fahrbahnkontakt. Im Allgemeinen gewähren die hydraulische gedämpften Federbeine jedoch eine wesentlich bessere Bodenhaftung und Spurtreue der Räder.

BlechverkleidungBearbeiten

An der Blechverkleidung hat sich im Laufe der Jahre eher wenig geändert.

ElektrikBearbeiten

15 W Schweinwerferlicht, 5 W Rücklicht, 2 W Tachobeleuchtung. Darüber hinaus war die Schwalbe von Anfang an serienmäßig mit Batterie, Blinkern, Bremslicht und Parkleuchte ausgestattet. Für damalige Verhältnisse eine überdurchschnittliche Ausstattung für ein Mokick. Eine Leerlaufkontrollleuchte war bei den ersten Modellen noch nicht vorhanden.

AnbauteileBearbeiten

Anfangs war die Schwalbe am Heck mit einem Katzenauge ausgestattet. Dieses erschwert heutzutage die Anbringung eines Kennzeichens (war in der DDR nicht erforderlich). Die Sitzbank war mit einer Aluleiste umzogen und zweifarbig in den Tönen hellgrau/beige gehalten. Sämtliche Kedergummies und Plasteteile waren beigefarben ausgeführt. Die Lichtaustrittsfläche des Stopplichts war gelb. Die Blinker wiesen bis Mitte 1967 eine etwas andere Form auf. Der Kettenkasten bestand zu Beginn aus Aluminium. Der Kippständer war bis Mitte 1964 aus Metall gefertigt und in Fahrzeugfarbe lackiert.

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